Gästebuch

65: E-Mail
02.04.2016, 09:50 Uhr
 
Guten Tag liebe Besucher dieser hervorragenden Seite. Herzlichen Dank auch an Sie Her Roehl für meine Vorstllung bei Ihnen! Ich habe mich über die von Ihnen dazu eingesetzten Fotos sehr gefreut! Mein Buch über Zollgrenzdienstzeit im Harz wurde jetzt unter dem Titel: " Ein Zöllner flüchtete in die DDR" veröffentlicht. Bei Amazon kann man in das Werk unter der Eingabe des Titels einen kleinen Einblick bekommen. Mit besten Grüssen aus Aachen, Burkhard Brenk
 
64: E-Mail
12.02.2016, 21:56 Uhr
 
aufgeschriebene Erinnerungen an meine Zollgrenzdienstzeit in bad Harzbur-Eckertal von 1975-1980 und bei einer sondereinheit des Zolls zur bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität im Dreiländereck von Aachen von 1980 - 2008 Diese spannenden autotobiographischen Erlebnisse meiner Diestzeit sind unglaublicheaber wahre wiedergegebene Erlebnise. Sie wurden von mir in dem bebilderten Buch. Ein Zöllner flüchtete in die DDR ( ISBN nr. 978-3-7375-8667-2 für 11.95 Euro veröffentlicht Mit den besten Grüssen aus Aachen Burkhard.
 
63: E-Mail
05.02.2016, 09:17 Uhr
 
An einem Vormittag kamen 2 Männer zu meiner Arrestzelle in den Keller in Torgau 1976. Einer Schloss die Tür und dann das Zwischengitter auf. Brand? Ich sagte ja. Von den 2 Zivilisten wurde ich mit Schupsen aus die Zelle befördert. Einer hatte seine Gummiknüppel in der Hand und Fuchtelte in meinen Rücken damit rum.Vorwärts! schneller schrien die. Ich wusste nicht wer die Leute waren und warum die mich raus holten. Ich kriegte Stöße von hinten das ich fast zu Boden viel Ich hatte bloß die Latschen an und konnte nicht so schnell gehen wie ich sollte. Mehrere Zwischengitter wurden aufgeschlossen um zur anderen Station zu kommen. Los schneller, nicht einschlafen Brand, hörte ich immer. Als ob es wichtig wäre so schnell wie möglich dahin zu kommen wo die wollten – dachte ich mir. Das es nur Stasi-Leute sein können ahnte ich. Bisher hatte sich in Torgau noch niemand von solchen Leuten bei mir Blicken lassen oder ich musste auch noch nicht zu einem zum Gespräch.Obwohl ich zum damaligen Zeitraum schon mehrere Wochen im strengen Arrest saß. Richtig Schockiert von solch einer Behandlung kam ich bald mit den 2 in deren Büro an. “Da hinstellen, mit dem Gesicht zur Wand!” hieß es .Da stand ich eine Weile bis ein Typ aus der Tür raus geschossen kam und mir befahl “Umdrehen!” Dann schrie der mich dermaßen, unverhofft kräftig und laut an, das ich wohl mächtig betroffen und eingeschüchtert war. Mit Worten, “was erlauben sie sich Brand, hier alles zu verweigern,was denken sie wohl was wir mit ihnen hier machen werden? Vergessen sie es, sie kriegen Nachschlag und raus kommen sie dann, wenn wir es wollen!”Dann hörte ich Worte wie bsp. Asozialer Typ, Krimineller, Abschaum, Verräter, Parasit unserer Gesellschaft und einiges mehr. Bei dem sein Geschrei stand er so nah vor mir, das seine feuchte Aussprache in meinen Gesicht landete. Wollte die Spucke aus dem Gesicht wischen, da schrie der fette Sack zu mir “Arme unten lassen, oder wollen sie mich angreifen?” Ich war fertig mit meinen Nerven. Durch den Wochenlangen Arrest, ohne Vergünstigungen, Hungern, war ich vorher schon ausgelaugt. So hat mich noch keiner angeschrien oder runtergeputzt. Richtung Ende des Geschreis und Getobe hörte ich die Frage “Und wollen sie noch länger uns verscheißern und endlich arbeiten für ihr da sein” ?Ich zitterte am ganzen Körper und habe nicht mit solch einen Wutanfall eines Stasi-Beamten gerechnet. Aber trotzdem wusste ich genau, das sich wegen solch einem Irren, mein Ziel und Standpunkt nicht ändere.”Was wollen sie Strafgefangener Brand mit ihren Benehmen erreichen?”, fragte der jetzt schon etwas leiser? “Ich will in den Westen.” antwortete ich. Da fing der Mensch an zu lachen und mit seinem knallroten Gesicht rief er zu mir.”Vielleicht als Rentner,wenn sie Torgau überlebt haben”?! “Wir haben doch hier das sagen und sie kriminelle Laus sind nur ein Nichts. Hier werden wir uns noch öfters treffen und mal sehen was sie dann noch meinen..Umdrehen Brand!” hörte ich von dem. Da stand ich eine jetzt Weile mit dem Gesicht zur Wand und zitterte einem Nervenzusammenbruchs nahe vor mir hin. Dann sagte mir einer von den Beamten die mich aus der Zelle befördert haben, “Brand nehmen sie mal hier Platz.” Der sprach ganz höflich zu mir als ob nicht gerade von seinem Genossen ein Wutausbruch über mich ergossen wurde. Der bot mir sogar eine Zigarette an.”Überlegen sie sich doch jetzt mal ganz in Ruhe, ob es nicht besser wäre die Arbeit im SV aufzunehmen. Sie hätten wieder Kontakt zu anderen Gefangene, dürfen Briefe empfangen und schreiben. Ich gebe ihnen Paketscheine. Einkaufen wie andere können sie dann auch. Sie müssen nicht mehr Leiden, bleiben Gesund. Denken sie an die Wiedergutmachung Strafgefangener Brand!” Der blieb auch noch höflich und ruhig als ich fragte was ich wiedergutmachen sollte. Dem sagte ich das Opfer bin ich und nichts möchte ich von dem was er eben aufgezählt hat. Ich will doch bloß aus der DDR raus. Dem seine Erwiderung lautete nicht mehr so höflich: “Brand, so kann ich ihnen auch nicht weiter helfen,dann verrotten sie in ihrem Keller.” Als bald ein SV-Obermeister eintraf, wurde ich von dem in meinen Arrestbereich zurück- gebracht. Später erst erfuhr ich, das der große fette Miese Kerl ein Hauptmann der Stasi war und die beiden die mich geholt hatten, waren ein Unterleutnant und ein Leutnant. Hinterher habe ich mir gedacht, warum hat man denn nun erst mit diesem Geschrei das harte Verhör begonnen und hinterher es auf Kumpel versucht mich umzustimmen? Umgekehrt leuchtet es mir schon ein, aber die waren ja die Spezialisten. Viele Strapazen und auch Erziehungsge- spräche mit Morddrohungen (Verhöre) hatte ich damals noch vor mir. Schon Seltsam, für diese Leute war ich und andere politischen Gefangene alle Kriminelle. Meine Rehabilitierung, Freispruch und Entschädigung empfand ich Mitte der 90 er Jahre als Ritterschlag. Laut der Meinung des dicken des Stasi-Hauptmanns, müsste ich jetzt noch 2 Jahre warten, um dann mit 65 in den Westen als Rentner zu dürfen .Möge er und seine Genossen den verdienten Lohn für ihr Handeln bekommen haben!!!!http://rurufi.ibk.me
 
62: E-Mail
20.09.2015, 10:23 Uhr
 
Hohinteressant!!! Es wurde schön und eine gute Idee sein so ein Anlage auch in Ungarn sanieren und an die Besucher vorstellen (z. B. bei Hegyeshalom-Nickelsdorf des Autobahn Budapest-Wien) Ich gratuliere Ihnen!
 
61: Bollhof Walter
16.06.2015, 19:28 Uhr
 
Im Namen der Bewohner der beiden Wohnstätten für Menschen mit Behinderung in Herzberg /Elster möchten wir uns für die gute Führung durch Herrn Walter noch mal recht herzlich bedanken.
 
60: E-Mail
22.04.2015, 10:37 Uhr
 
Mit besten Grüssen aus Aachen,bedanke ich mich für Ihre gute,informative Internetseite. Von 1975 -1980 war ich als Hundeführer beim Zollgrenzdienst in Bad Harzburg-Eckertal wo wir auch wohnten. In dieser Zeit konnte ich in meiner Freizeit sowie im Dienst viele Filmaufnahmen über die Grenzsituation, die Grenztruppen und den Ausbau der Sperranlagen filmen. Diese Filmaufnahmen wurden jetzt vom WDR in Köln digitalisiert und in das Zeitgeschichtliche Archiv des Senders übernommen. Sie sind zu sehen unter der Interneteingabe von:" WDR Digit Startseite ".Dann bitte den Suchbegriff : " Eckertal " einsetzen und auf eines der weiter erscheinenden Filmbilder klicken. Meine aufgeschriebenen Grenzerlebnisse und diese Filmaufnahmen sind auch auf der guten Internetseite:" Grenzgeschichten aus Ost und West " von Herrn Roehl zu lesen und zu sehen. Mehr über mich finden Sie auf meiner Homepage unter: " www.nordseegalerie.com " Mit besten Grüssen, Burkhard.
 

Bearbeitet am 30.04.2015

59: E-Mail
29.03.2015, 15:28 Uhr
 
Ich danke den Initiatoren und Aktiven, die mit diesem Denkmal ein Stück deutscher Geschichte so anschaulich bewahren.
Durch die Grenzöffnung ist Deutschland wieder um viele schöne Regionen reicher geworden.
Für mich als ehemaligen Grenzschützer hat der Besuch nach mehr als 32 Jahren die Erinnerungen an das menschenverachtende Regim wieder lebendig werden lassen.
 
58: E-Mail
28.12.2014, 09:23 Uhr
 
Dies ist sehr richtig , wie auch genau formuliert. So als hätte man die Gesamtgrenze achtzehn Jahre vor Augen gehabt und konnte erstmals nach fünfundzwanzig Jahren selbst die 45 Meter überwinden, wobei die Verpflichtung dennoch erst einen Wehrdienst abzuleisten weiter bestand, also man als Soldat erstmals in den Westen gelangen konnte und vorschriftsgemäß die Entlassung in diesen , abzuwarten hatte.
 
57: E-Mail
28.12.2014, 09:22 Uhr
 
Dies ist sehr richtig , wie auch genau formuliert. So als hätte man die Gesamtgrenze achtzehn Jahre vor Augen gehabt und konnte erstmals selbst nach fünfundzwanzig Jahren selbst die 45 Meter überwinden, wobei die Verpflichtung dennoch erst einen Wehrdienst abzuleisten weiter bestand, also man als Soldat erstmals in den Westen gelangen konnte und vorschriftsgemäß die Entlassung in diesen , abzuwarten hatte.
 
56: Anette Leppinger
07.11.2014, 09:18 Uhr
 
Ich möchte zum 25.Jahrestages des Mauerfalls Herrn Walther und seinen Mitstreitern sehr herzlich für ihr Engagement danken. Ohne sie könnten wir Menschen aus dem Osten Deutschland nur aus Bildern entnehmen, wie tötlich und marzialisch dieses Bollwerk, das Familien und so auch meine für immer und ewig trennen sollte, in der Realität war. Denn für uns war es ja nicht mal möglich in das über mehrere Kilometer ausgedehnte Sperrgebiet zu gelangen, geschweige denn, die Mauer zu erblicken. Die Mitglieder des Grenzvereins haben dafür gesorgt, dass niemand mehr die Grausamkeit die von der Staatsführung der DDR als "Antifaschistischen Schutzwall" bezeichneten Grenze, die allerdings ausschließlich gegen die eigene Bevölkerung mit militärischen Waffen gerichtet war, bestreiten kann. Grausam sind an der DDR-Grenze Menschen, deren "Verbrechen" einzig und allein darin bestand, in Freiheit leben zu wollen, erschossen, verblutet oder für Jahre weggesperrt worden.
Nur das Aussprechen der Wahrheit und das klare Benennen des Unrechtes und auch das Benennen der Verantwortlichen in einem Staat, den sich die allermeisten Bürger der DDR nicht ausgesucht haben, den wir nicht in freien Wahlen gewählt, sondern der uns aufgezwungen wurde und wir somit unser Leben im Rahmen dieser Diktatur so gut wie möglich gestalten mußten, wird in Zukunft davor bewahren, eine Lüge wieder aufleben zu lassen und das Aussprechen der ungeschönten Wahrheit wird uns wirklich frei in den Köpfen machen.
 

Bearbeitet am 12.11.2014


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