Workcamp 2010

25.06.2010

Vom 9. Juli- 11. Juli sind Anreisetage für die diesjährigen dreizehn Workcampteilnehmer. Das Interesse im Ausland war wieder sehr groß und die Gruppe wird wieder sehr bunt gemischt sein. In diesem Jahr gibt es mehr Männer als Frauen. Die Freiwilligen kommen aus Spanien, Frankreich, England, Mexiko, Südkorea, der Türkei, Serbien und der Ukraine und zum ersten Mal wird auch eine Isländerin dabei sein. Es wird sicher eine gute und aufgeschlossene Gruppe.

Wieder werden Instandhaltungsarbeiten am Grenzdenkmal durchgeführt. Das „Rock am Denkmal“ ist auch für das Workcamp zu einer Institution geworden. Auch diesmal werden die Camper beim Auf- und Abbau wieder dabei sein. Natürlich werden sie auch mit Torfrock abrocken.

Wie in jedem Jahr ist der Kontakt zwischen den Einheimischen und den Teilnehmern des Camps sehr wichtig. Hier wird im kleinen Stile Völkerverständigung betrieben. Die Feuerwehr geht hier mit großem Engagement voran, auch der Verkehrsgarten Völpke ist jedes Jahr sehr engagiert, wie auch der Schützenverein und der Sportverein. Aber auch die Hötenslebener, ob nun organisiert im Verein oder nicht, sind immer wieder mit Unterstützung dabei. Zwischen der Jugend und den Teilnehmern entstehen immer sehr gute Kontakte zuweilen auch mehr. In diesen drei Wochen wird der Jugendtreff meistens ins Workcamp verlegt oder das Workcamp findet am Abend im Jugendtreff statt. Es gibt immer Trennungstränen zum Abschluss. Hötenslebener bringen Kuchen, Obst und Gemüse aus dem Garten ins Camp. Wulf Biallas organisiert regelmäßig eine Tour durch die Tagebaulandschaft der Region, bei der auch viel Wissen vermittelt wird. Die Sensation um die Schöninger Speere wird natürlich nicht vergessen. Die für die Teilnehmer überwältigenden Tagebaue zwischen Schöningen und Helmstedt sind aber nur ein Teil der Aktivitäten neben der Arbeit. In diesem Jahr wird auf Einladung von Herrn Ackerman FDP der Bundestag besucht. Die Fahrt nach Quedlinburg ist ebenfalls ein fester Bestandteil. Geocaching wird nach dem Erfolg vom letzten Jahr auch auf der Liste stehen. Dann sind auch noch die Einladungen der Vereine ganz oben auf der Liste. So wird es ein prall gefüllter Kalender in diesen drei Wochen. Eine Zeit die die Camper immer in würdiger Erinnerung behalten werden.

Bisher waren die Workcamps immer ein großer Erfolg und wir danken noch einmal all denen, die zum Gelingen beitragen und noch nicht erwähnt wurden. Ein ganz besonderer Dank geht an die Gemeinde Hötensleben, die Gedenkstätte „Deutsche Teilung“ und dem Landesbeauftragten für Stasi-Unterlagen, denn ohne die wäre kein Camp möglich.

 

Bild zur Meldung: Workcamp 2010