Gegen Fremdenfeindlichkeit und rechtsextreme Gewalt

30.11.2008
 

Der Grenzdenkmalverein und die Gemeinde Hötensleben positionierten sich auf der Landeskonferenz des Netzwerkes für Demokratie und Toleranz am 27. November in Halberstadt. Damit wurde durch die Herren Thomas Malcher, Achim Walther und René Müller, die auch den Informationsstand betreuten, ein deutliches Zeichen gegen rechts- und linksextreme Gewalt, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Intoleranz gesetzt.

Der Grenzdenkmalverein als Botschafter für Demokratie und Toleranz und die Gemeinde Hötensleben sind sich Ihrer Verantwortung gegenüber Fremdenfeindlichkeit oder rechtsextrem motivierter Gewalt somit bewusst und wollen als Multiplikatoren dienen.

Eigentlich sollte diese Landeskonferenz durch Prof. Dr. Böhmer eröffnet werden. Dieser konnte wegen wichtigen Entscheidungen im Zusammenhang der momentanen Finanzkrise nicht teilnehmen, wurde aber würdig durch den Landtagspräsidenten Dieter Steinecke vertreten.

Im Speziellen wurde in einem Flächenland wie Sachsen-Anhalt der ländliche Raum untersucht. Hier gibt es oft nur begrenzte Gelegenheiten am öffentlichen Leben teilzunehmen. Wenige Vereine und ihre Integrationsfähigkeit entscheiden über das Klima, in dem Migranten ihren Alltag erleben.

Ein großes Problem ist es auch, die Mitte zu erreichen, die große Masse, die lieber wegschaut oder sogar verklärt und entschuldigt.

Folgende Fragen wurden vordergründig erörtert:

Was ist eigentlich Fremdenfeindlichkeit und wo in der Gesellschaft trifft man diese Einstellungen an?

Wie kann man dieser Gewaltbereitschaft kritisch begegnen und einen freundlichen und gleichberechtigten Umgang zwischen Mehrheitsbevölkerung und Zugewanderten erreichen?

Wie steht es mit diesem Thema in unserem Alltagleben in der Familie, Sport, Feuerwehr und Verein?

Was können Vereine und Verbände zu einem demokratischen und weltoffenen Klima beitragen?

 

Bild zur Meldung: Gegen Fremdenfeindlichkeit und rechtsextreme Gewalt