Holger Hövelmann wird Schirmherr der Veranstaltungen in Hötensleben

11.05.2009
 

Der Innenminister des Landes Sachsen Anhalt wird Schirmherr der Veranstaltungen zum zwanzigjährigen Jubiläum der friedlichen Revolution in Deutschland und zum sechzigjährigen Jubiläum des Grundgesetzes der perpetuierten Verfassung von Deutschland in Hötensleben. Die Gemeinde und der Grenzdenkmalverein Hötensleben sind sich somit ihrer Verantwortung als Botschafter für Demokratie und Toleranz bewusst.

 

Die Veranstaltungsreihe eröffnete eine Konzertlesung von Stephan Krawczyk und Freia Klier. Am 9. Mai wird Steffen Lüddemann eine cineastische Lesung „50 Hertz gegen Stalin" durchführen. Wie junge Leute sich wehrten, nach einem totalitären System wie dem Faschismus sich damit abfinden zu müssen, wieder in ein totalitäres System integriert zu werden, wird sehr spannen erzählt. Menschen denen es nicht liegt, im Gleichschritt zu laufen und die nicht mit Scheuklappen vor den Augen geradeaus laufen, sind die Protagonisten dieses Romans und Dokumentarfilms.

 

Zweifellos der Höhepunkt ist das Festivalwochenende am 24. und 25. Juli. Bands wie die Scorpions, Stanfour, Ela, Die Flugbegleiter und Angela am Samstag und Manfred Mann's Earth Band, Slade, Sweet und Rubettes am Abend davor werden viele Menschen ans Denkmal locken und zum Nachdenken anregen.

An diesem Wochenende komplettieren eine Ausstellung über die Hippybewegung in der DDR, eine Theateraufführung zu der Problematik und dem Zusammenwachsen von Ost und West sowie Buchpräsentationen das Programm.

 

Über das weitere Programm im Herbst wird noch eingehen informiert. Möglicherweise gelingt es die Pink Floyd Show nach Hötensleben zu holen. Der Montagsdemos soll mit einem musikalischen Gottesdienst gedacht werden. Im Händeljahr natürlich mit einem Händelkonzert. Eine Lesung von Barbara Bollwahn „Der Klassenfeind und ich" steht neben anderen Veranstaltungen auch auf dem Programm. Rund um das Denkmal werden Gedenkveranstaltungen stattfinden, wie aber auch Feiern zur friedlichen Revolution.

 

Um es mit Odo Marquard auszudrücken „Zukunft braucht Herkunft" oder wie es Holger Hövelmann formulierte: „Auch für die Zukunft ist dies ein ständiger Auftrag für uns alle". Dass es in Deutschland nie wieder eine Diktatur entsteht, soll ins Bewusstsein gerückt werden. Vor allem gerade die Jugend soll zu einen Engagement dafür animiert werden.

 

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